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<pre>Video: David Alaba und Mario Götze freuen sich über den Last-Minute-Sieg des FC Bayern in Hoffenheim. (Quelle: YouTube/FC Bayern München)  <p> Geht es nach dem 53-Jährigen an der Seitenlinie, dann soll es auch nach der Partie gegen die Bayern dabei bleiben.  <p>  Nach der 0:1-Derbypleite gegen Darmstadt ist endgültig Feuer am Dach, doch Besserung ist keine in Sicht. Schließlich ist es ja nicht so, dass die Krise durch das Verletzungspech von Stammkräften verursacht wurde. Es liegt vielmehr daran, dass die Führungsspieler momentan nicht die erwarteten Leistungen erbringen können. <p> Deutlich glimpflicher kam dagegen die Eintracht in ihrem jüngsten Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim davon; die zunächst argwöhnisch beäugten Kniebeschwerden von Jovic stellten sich nach eingehenden Prüfungen als eine harmlose Prellung heraus. <p>  Vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid gilt es für die Bayern, die Spannung hoch zu halten. Mit dem kommenden Gegner Frankfurt hat man zudem noch eine Rechnung offen: Bei der 1:5-Klatsche im Hinspiel setzte es für den FCB die geteilt höchste BL-Schlappe in diesem Jahrtausend. Gegen die Hessen konnten die Münchner keines der letzten beiden Heimspiele für sich entscheiden (1U, 1N).  </pre>


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<pre>Wir rechnen daher mit offensiv auftretenden „1899ern“, bei denen Andrej Kramaric und Serge Gnabry für viel Torgefahr sorgen werden, während der zuletzt stark aufspielende Kevin Akpoguma dafür sorgen wird, dass hinten die Null steht.  <p> Dabei machen die statistischen Werte deutlich, dass diese Abreibung keineswegs nur der unbestrittenen Qualität des Vizemeisters geschuldet gewesen ist; von einer ähnlich anfälligen Seite hatten sich die Darmstädter zuvor schließlich auch schon beim 0:2 in Köln gezeigt.  <p>  Die seit dem Jahreswechsel unter dem Strich zusammengekommen drei Zähler werden den eigenen Ansprüchen dennoch der Berliner nicht annähernd gerecht; auch der in der aktuellen Rückrunden-Tabelle zu beklagende 1Tabellenplatz weist noch jede Menge Luft nach oben aus. <p> Bayer-Verteidiger Jonathan Tah hat für die anstehenden Aufgaben eine klare Forderung: „Wir müssen das im nächsten Spiel von Anfang an so machen, in beiden Halbzeiten. Dann stehen wir am Ende auch woanders.“ <p>  Ausgerechnet eines der potentiell spannendsten Spiele der Hinrunde hat die Bundesliga mitten in einer englischen Woche versteckt: Wenn am Dienstag der deutsche Vizemeister beim Titelverteidiger gastiert, scheint dann schließlich selbst der große FC Bayern ausnahmsweise einmal richtig gefordert zu werden.  </pre> 


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<pre> für die Lilien stand naturgemäß der erste Auswärtssieg gegen den ungleichen Nachbarn in der Vereinsgeschichte im Vordergrund. „Wir wollen die Heimfahrt mit einem Grinsen antreten“, hat 98-Coach Dirk Schuster vorgegeben und nach dem 1:0-Erfolg dürfte dieses Grinsen extrem breit ausgefallen sein.  <p> Nachdem der FC Bayern seinen Startrekord auf zehn Siege in Folge schraubte, gab der Spitzenreiter am vergangenen Spieltag erstmals Punkte ab: Vor dem Heimspiel gegen Stuttgart wurden die Münchner somit daran erinnert, dass die diesjährige Meisterschaft noch gar nicht gewonnen ist.  <p>  Während die Sachsen auch nach der bitteren Klatsche vorerst im Rennen um eine Top-4-Platzierung bleiben, fiele ein Heimsieg gegen die Hessen durchaus schon vorentscheidend ins Gewicht: Ein auf fünf Zähler aufgestockter Vorsprung dürfte in der Rest-Saison kaum noch aufzuholen sein. <p>  Ob diese gegen Ingolstadt überhaupt vonnöten sind, steht aber freilich auf einem ganz anderen Blatt: Von der noch zu Saisonbeginn für neue Rekorde sorgenden Auswärtsstärke der Oberbayern ist in den vergangenen Wochen schließlich nicht mehr viel übrig geblieben. <p>  So eindeutig, wie es das Tabellenbild zeigt, muss es zwischen Bochum und Freiburg am Samstag nicht zwingend zugehen. Die Heimform des VfL ist beeindruckend, zudem reist der Sport-Club mit zwei Niederlagen in Serie an.  </pre>


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<pre> Leipzig hat die Hälfte seiner vergangenen acht Pflichtspiele verloren und nur drei gewonnen.  <p> fürth, Düsseldorf, Braunschweig und Paderborn! Der SV Darmstadt will sich nicht in die Riege der Aufsteiger in die Bundesliga einreihen, die sich bereits nach nur einer Saison wieder ins Unterhaus verabschieden muss. Mit dem Sieg in Hannover befindet sich die Schuster-Elf auf einem guten Weg.   <p> An das letzte Heimspiel gegen Stuttgart hat Bochum gute Erinnerungen. In der Vorsaison siegte der VfL mit 1:0. Aber: Es war der einzige Sieg der Ruhrkicker in den letzten 15 direkten Duellen mit den Schwaben (4U, 10N). Mit 20 Punkten nach 27 Spieltagen absolvieren die Bochumer derzeit die schwächste BL-Saison ihrer Vereinsgeschichte. Zu Hause haben sie drei ihrer letzten vier Partien verloren (1S). <p>  Dabei könnte es einen neuerlichen Coup sogar befördern, dass es den Sturz des Giganten dieses Mal in der Allianz Arena zu vollziehen gilt: In der laufenden Saison tritt die Mannschaft von Manuel Baum immerhin als fünftstärkste Auswärts-Truppe der Liga in Erscheinung.  <p> Immer wenn der VfB Stuttgart in den letzten Wochen kurz davor schien, einen großen Schritt aus der Abstiegszone zu machen, folgte der Rückschlag.  </pre>


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<pre> Um in Dortmund etwas Zählbares mitzunehmen, werden sich die Nullfünfer aber ordentlich strecken müssen. Dessen ist man sich im Lager der Mainzer aber auch bewusst. „Wir müssen hoch konzentriert an die Sache rangehen“, fordert Mainz-Oldie Nigel de Jong.  <p> Nach sieben Pflichtspiel-Siegen am Stück wäre dabei alles andere als ein Triumph des Meisters eine Riesenüberraschung.  <p>  Bereits zur Pause lagen die Schwarz-Gelben mit 0:5 in Hintertreffen. Die Elf von Peter Stöger ließ alle Tugenden, die eine Fußballmannschaft ausmachen, vermissen. Die Unterlegenheit war so deutlich, dass die Bayern sogar Mitleid bekamen und mehrere Gänge zurückgeschalten haben. <p>  Die Fohlen konnten die letzten drei Vergleiche allesamt gewinnen und bei jedem dieser Erfolge mindestens doppelt treffen. Insgesamt erzielten sie in diesen letzten drei Duellen zehn Treffer. Der 3:1-Sieg in Bochum in der Vorsaison war einer von nur zwei Auswärtsdreiern in der kompletten Spielzeit. Zum Auftakt kassierte die Borussia quasi mit dem Schlusspfiff eine unglückliche 2:3-Pleite gegen Leverkusen.  <p> Wie sagte Sebastian Prödl vor einigen Jahren? „München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich wehtun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“ Auch die Berliner Hertha kennt dieses Prinzip.  </pre>


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